Bevor ich am Sonntagmorgen an der Theke in der Temple Bar meine Kreditkarte wiederbekommen habe.... aber lassen wir das...
Der Sonntag wollten wir etwas gemütlicher angehen. Deshalb entschlossen wir uns ein Pub zu suchen in dem wir den French Open Final zwischen Rafael Nadal und Roger Federer verfolgen konnten. Leichter gesagt als getan. Besonders wenn am gleichen Tag ein Gaelic Football Spiel stattfindet. Nach dem abklappern einiger Pub's konnten wir schliesslich in der Panama Bar den Chef dazu bringen die TV-Screens für uns umzustellen. Wir dankten es ihm mit einem... äh... für uns moderaten... Genuss an Guinness (1 oder 2...).
Ausgeschlafen machten wir uns am Montagmorgen auf Richtung Stadtbüro der Avis um unser Auto in Empfang zu nehmen. Dieser Tag sollte ein Ereignis sondergleichen werden... nach den Formalitäten setzte ich mich mit rasendem Puls und schwitzenden Händen hinter das Steuer... auf der rechten Seite. Mein Beifahrer und Navigationsgerät schien nicht weniger Angst zu haben. Nachdem ich den Gurt auf der rechten Seite und den Schaltknüppel auf der linken Seite gefunden hatte ging es los. Drive on the left... (mehr oder weniger...)
Wir sind am Ende jedenfalls Ganz in Galway angekommen. Dazwischen besichtigten wir einige imposante Steinhaufen mit Steinkreuzen (Clonmacnoise) und ein nicht betretbares Schloss mit dazugehörigem uraltem Teleskop und Garten.
Galway begegnet uns bis jetzt vor allem mit seinem sehr irischen Wetter: Regen. Grosse Tropfen, kleine Tropfen, Fäden, viel, wenig, Sonnenschein... und alles im ständigen Wechsel innerhalb weniger Minuten. Da die Stadt so nicht allzu viel Spass machte zogen wir mit dem Auto los um in einem der nahen Badeorte wie z.B. Salthill ein Hallenbad zu suchen. Stattdessen erkundeten wir dann jedoch die Küstenstrasse, fanden doch kurz den Weg ins Wasser im Meer und entdeckten wahrlich wunderschöne, raue und einsame Landschaften.
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